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3. Treffen des Projektbeirates erfolgreich durchgeführt – Ein stolzer Rückblick auf drei Jahre Forschung

    Am 14.11.2025 fand das dritte und abschließende Beiratstreffen des Forschungsprojekts AutARK in der Fakultät Informatik der Technischen Universität Dresden statt. An der ganztägigen Veranstaltung nahmen neben den Mitgliedern des Beirats auch Herr Prof. Dr. Weber sowie das gesamte AutARK-Team teil. Das Treffen wurde im hybriden Modus mit insgesamt 13 Personen vor Ort und 5 Personen im Online-Modus durchgeführt. Die eingeladenen Personen vertreten bundesweit verschiedene Interessensbereiche und Institutionen, wie autistische Selbstvertretungen, Berufsbildungswerke, Wissenschaft und die Agentur für Arbeit.

    Umfassende Präsentation der Projektergebnisse

    Am Vormittag präsentierte das Projektteam die erfolgreiche Zielerreichung über die gesamte dreijährige Projektlaufzeit. Beeindruckende Zahlen zu Publikationen, Workshops, Studien und der Zusammenarbeit mit zahlreichen Studierenden verdeutlichten den Umfang der geleisteten Arbeit. Besonders hervorzuheben sind die entwickelten Personas, die verschiedene Perspektiven autistischer Menschen am Arbeitsplatz differenziert abbilden und künftig der Community zur Verfügung gestellt werden.

    Im Anschluss wurden die vielfältigen entwickelten Prototypen präsentiert: Die SmartHeadphones ermöglichen konzentriertes Arbeiten durch intelligente Geräuschunterdrückung bei gleichzeitiger Ansprechbarkeit. Der EmailAnalyzer stach besonders hervor – Michael Ranke von autSocial e. V. betonte, dass ihm dieses Tool im Berufsleben am meisten geholfen hätte. Das System kann aus E-Mails automatisch Aufgabenlisten generieren, nicht-wörtliche Formulierungen erklären und Antwortvorschläge erstellen. Weitere Entwicklungen umfassten die visuell ansprechende SpiraClock für Zeit- und Aufgabenmanagement, den StressBuddy zur Kontexterfassung sowie den AutiPuck und FidgetKnob als tangible Interaktionselemente. Ein besonderes Highlight stellte die Ankündigung eines Beratungstools dar, das sich zur Sensibilisierung von Personalverantwortlichen und Führungskräften eignet.

    Intensive Diskussionen und praktisches Erleben

    Nach der Mittagspause standen die Demonstration und das praktische Ausprobieren der Prototypen im Mittelpunkt. Die Beiratsmitglieder konnten alle Systeme selbst testen und ihre Eindrücke teilen. Die Diskussionen waren durchweg konstruktiv und von großem Interesse geprägt. Themen wie Datenschutz, mögliche Erweiterungen und die Anpassbarkeit der Systeme wurden intensiv erörtert.

    Ein zentraler Punkt war die nachhaltige Nutzbarkeit der Projektergebnisse. Alle Ergebnisse werden vollständig open source veröffentlicht und der Community zur weiteren Entwicklung zur Verfügung gestellt. Die Beiratsmitglieder zeigten sich durchweg beeindruckt von der umfangreichen Arbeitsleistung der drei Projektjahre. Bemerkenswert ist, dass das Projekt zeitlich perfekt fällt: Gerade jetzt gewinnt das Thema Neurodiversität immer mehr an Bedeutung und Aufmerksamkeit.

    Dank und Ausblick

    Wir danken allen Mitgliedern des Projektbeirats für ihr kontinuierliches Engagement über die gesamte Projektlaufzeit. Ein besonderer Dank gilt dem SRH Berufsbildungswerk Dresden für die intensive Unterstützung sowie allen Studierenden und Studienteilnehmenden, die die Forschung erst möglich gemacht haben.

    Auch wenn zunächst kein direktes Folgeprojekt geplant ist, blicken wir optimistisch in die Zukunft: Die Open-Source-Veröffentlichung bietet der Community die Möglichkeit zur Weiterentwicklung. Das AutARK-Projekt schließt 2025 mit einem stolzen Rückblick auf drei Jahre intensive Forschungsarbeit und einem optimistischen Ausblick auf die nachhaltige Wirkung der Ergebnisse ab.

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