Zum Inhalt springen

AutARK – Automatische Adaption Reizüberflutender Kontexte

Aktuelles

Einladung: CampusWISSEN zum Thema Autismus und Arbeit am 17. März 2026

Einladung: CampusWISSEN zum Thema Autismus und Arbeit am 17. März 2026

Das SRH Berufsbildungswerk Dresden sowie das Forschungsprojekt AutARK der Technischen Universität Dresden laden am Dienstag, den 17. März 2026, von 17:00 bis 20:00 Uhr zur nächsten Veranstaltung der Reihe CampusWISSEN ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie berufliche Teilhabe für Menschen im Autismus-Spektrum durch moderne Technologien und innovative Beratungskonzepte nachhaltig gelingen kann. Technologische Lösungen für mehr Teilhabe im Berufsalltag Menschen im Autismus-Spektrum verfügen über wertvolle Kompetenzen, die sie in Unternehmen einbringen können….
Weiterlesen

AutARK-Projekt: Erfolgreicher Abschluss der Arbeitsplatzstudie mit innovativen Assistenztechnologien

Drei digitale Prototypen zur Unterstützung von Menschen mit Autismus wurden im realen Arbeitsalltag getestet – mit vielversprechenden Ergebnissen. Im Oktober und November 2025 fand die abschließende Arbeitsplatzstudie des Forschungsprojekts AutARK statt, die Anfang Dezember offiziell beendet wurde. An drei ausgestatteten Arbeitsplätzen im SZF CoWerk sowie im SRH Berufsbildungswerk Dresden konnten Teilnehmende einen Monat lang innovative Assistenztechnologien im Arbeitsalltag auf Herz und Nieren prüfen. Ziel war es, die im Projekt entwickelten…
Weiterlesen

Projektlaufzeit von AutARK verlängert – Entwicklung eines umfassenden Beratungstools

Gute Nachrichten für das Forschungsprojekt AutARK: Die Projektlaufzeit wurde bis zum 31.03.2026 verlängert. Diese Verlängerung ermöglicht es dem Team, die entwickelten Prototypen zu einem runden Paket abzuschließen und noch wertvoller für die Praxis zu machen. Warum die Verlängerung? Während des Projekts zeigte sich, dass der Informationsbedarf zum Thema Autismus und Arbeit weit über ursprünglich geplante Schulungsvideos hinausgeht. Die Erkenntnisse aus der Anforderungserhebung machten deutlich: Arbeitgebende, autistische Arbeitnehmende, Beratungsstellen und Bildungseinrichtungen…
Weiterlesen

Kontakt oder mehr zum Projekt:

Unterstützung von Menschen im Autismus-Spektrum im beruflichen Umfeld durch technische Hilfsmittel

Menschen im Autismus-Spektrum sind im Arbeitskontext häufig mit Barrieren konfrontiert, die nicht selten eine verminderte Leistungsfähigkeit oder soziale Schwierigkeiten zur Folge haben, was oft die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt. Autistische Menschen sind wesentlich häufiger trotz guter beruflicher oder schulischer Bildung von Arbeitslosigkeit betroffen oder in Berufen mit niedrigen Qualifikationsanforderungen tätig als nicht-autistische Menschen. Hauptgründe für die Beschäftigungsquote von Autist:innen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sind herausfordernde Arbeitsbedingungen wie Zeitdruck, Informationsüberflutung, hohe kommunikative Anforderungen, soziale Kompetenz, zu viele sensorische Reize sowie die Forderung nach einem hohen Maß an Flexibilität. Aktuelle Arbeitsbedingungen orientieren sich hauptsächlich an den Bedarfen nicht-autistischer bzw. neurotypischer Menschen, während sie für Autist:innen Barrieren darstellen. Die Schaffung inklusiver Arbeitsplätze, die auch die heterogenen Bedarfe von Autist:innen berücksichtigen, ermöglicht gleichzeitig die Nutzung der vielfältigen Potentiale autistischer Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

„Wir sagen, Autisten fehlt Emphatie. Nein, uns fehlt sie. Für sie.“

Hirnforscher Henry Markram

Autismus-Spektrums-Störungen zeichnen sich insbesondere durch Schwierigkeiten im Bereich Kommunikation und der sozialen Interaktion. Auch die Wahrnehmungsverarbeitung ist häufig verändert, wodurch viele Autist:innen Schwierigkeiten mit zu vielen visuellen oder auditiven Informationen haben. Diese Eigenschaften erfordern ein bedarfsgerechtes Arbeitsumfeld im beruflichen und schulischen Alltag. Klassische Arbeitsumgebungen sind zumeist nicht für die Bedürfnisse von Menschen im Autismus-Spektrum ausgelegt. Als Folge sind viele Autist:innen häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen oder in Berufen mit niedrigen Qualifikationsanforderungen tätig als nicht-autistische Menschen. Obwohl viele Menschen im Autismus-Spektrum eine gute Berufs- bzw. Schulbildung erlangt haben, sind ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt somit geringer.

Zahlen & Fakten

Häufigkeit

Donut Diagramm. Der Außenring stellt 99% in lila und 1% in grün dar. In der Mitte des Kreises steht
Etwa 1% der Menschen in Deutschland gehören dem Autismus-Spektrum an

Arbeitslosigkeit

Donut Diagramm. Der Außenring stellt 70% in lila und 30% in grün dar. In der Mitte des Kreises steht
30% der Menschen aus dem autistischen Formenkreis sind von Arbeitslosigkeit betroffen

Erster Arbeitsmarkt

Donut Diagramm. Der Außenring stellt 95% in lila und 5% in grün dar. In der Mitte des Kreises steht
5% der arbeitsfähigen Menschen aus dem autistischen Formenkreis sind auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig

Quelle: Autismus Spektrum Portal

Logo des Forschungsprojekts "Autark". Der Schriftzug "AUT" und "ARK" ist jeweils in weiß innerhalb eines schwarzen Rechtecks dargestellt. Das Rechteck "ARK" ist etwas nach oben versetzt. Oben aus den beiden Rechtecken kommen jeweils bunte Säulen verschiedener Länge, die eine geschwungene Kurve ergeben. Die Säulen sind von links nach rechts als Verlauf von Regenbogenfarben gefärbt.

UNSERE ZIELE

Unterstützung von Menschen im Autismus-Spektrum im Arbeitskontext

  1. Reizminderung: Reduktion von Reizen zur Vermeidung von Überforderung 
  2. Kommunikation: Unterstützung der verbalen und textuellen Kommunikation 
  3. Aufgabenmanagement: Unterstützung der Strukturierung und Priorisierung im Aufgaben- und Zeitmanagement
Consent Management Platform von Real Cookie Banner